06.08.2011: 17. Ischgl Ironbike, Silvretta Alpen

Diesmal ging ich ausgeruhter an den Start als im letzten Jahr. In der Endabrechnung
zahlte sich das durch eine um 18 min bessere Zeit von 5 h und 46 min aus.
Das Wetter war sonnig und nicht zu warm. Tags zuvor hatte es noch viel geregnet.
Auf über 2500 Meter kann das selbst im Sommer schnell zu Schnee werden.


Lisa und Lasse waren auch bereit für die Assistenz in der "Feedzone"

Der Start des Ischgl Ironbike verlief wie immer gut und rasant. Mein Team war bereit
um mich beim Start, bei Km 30 zurück aus Galtür in Ischgl, auf der Idalp (2300 Hm)
auf dem Idjoch (2700 Hm) und zuletzt an der Alp Trida bei km 50 zu unterstützen.
Dafür hatten wir uns für eine Woche die Silvretta-Card gekauft. Lasse konnte es wieder
kaum erwarten, mit all den Bergbahnen zu den Treffpunkten zu kommen.


Start zum 17. Ischgl Ironbike

Nach einer neutralisierten Dorfrunde von ca. 3 km geht es für die kleine Ironbike-Runde
immer nach Galtür und zurück nach Ischgl. Im Weg stehen dabei schon die ersten 700
Höhenmeter. Die kleine Runde war in einer guten Zeit von 1 h 17 min mit ca. 23 km/h
absolviert. In Ischgl steht dann die Streckenteilung zwischen der Kurzstrecke und
der Mittel- bzw. Langstrecke an. Seit diesem Jahr sollen alle Lizenzfahrer nur noch
die Langstrecke fahren. Somit gab es für mich nichts zu überlegen.


Im Singletrail kurz vor Galtür auf den ersten Kilometern

Nachdem ich in die Mittel- bzw. Langstrecke abgebogen war, kam ich zur ersten Feed-
zone an der ich meine erste Ersatzflasche mit Isodrink erhielt. Nun folgten knapp
1400 Höhenmeter auf 11 km hoch zum Idjoch. Der Abschnitt ist richtig heftig.
Sowohl an der Idalp mit Feedzone und dem Idjoch hatte ich wieder mentale Unter-
stützung durch mein Team.


Der Pfad zum Salaaskopf auf 2800 Metern

Nach dem Idjoch geht es noch etwas zur Greitspitze hoch, aber dann kommt der beste
Teil. Der Grad zum Salaaskopf. Ein Trail, den man sogar im Rennen genießen kann!
Der schmale Trail bildet über seine gesamte Länge die Grenze zwischen Österreich
und der Schweiz.
Vom Salaaskopf ging es dann über einen ebenfalls schönen Trail zur Alp Trida wo ich
ein letztes mal angefeuert wurde. Danach ist man schnell im Samnauntal. Über einen
etwas erhöhten Radweg geht es von Samnaun-Laret bis nach Samnaun-Dorf. Nun folgt
der letzte lange Anstieg über das Zeblasjoch zum Palinkopf. Vom Salaaskopf bis zum
Palinkopf wären es weiter auf dem Grat nur 5 min gewesen. Stattdessen bedeutete es
für mich einen knapp zweistündigen "Ausflug" in die Schweiz mit ca. 1000 Hm.


500 Meter vor dem Ziel noch durch den Dorftunnel in Ischgl

Vom Palinkopf geht es dann fast nur noch rasant bergab bis nach Ischgl.
Kurz vorher kommt noch die Wasserpassage und etwas später schon in Ischgl die
Durchfahrt durch den Dorftunnel.


Bis zur Siegerehrung zeigte Trail-Profi Tom Oehler was er drauf hat


Podium der Masterklasse mit Sieger Mauro Bettin


Podium der Eliteklasse mit Sieger Alban Lakata

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