29.05.2011: Stromberg - Heidelberg - Koblenz

Am Freitag den 27. Mai sollte am Abend in der Heidelberger Internationalen Jugend-.
herberge ein Treffen der Kernpool Referenten der Deutschen Sportjugend für Doping-
prävention stattfinden. Auf dem Weg dahin machte ich einen Stopp-over in Stromberg.
Der Flowtrail Stromberg war im April eröffnet worden.
Nach kurzer Suche fand ich einen Eintrittspunkt des 8 km langen Trails und fuhr
den Trail drei mal bis ich mich weiter auf den Weg nach Heidelberg machte.


Flowtrail Stromberg Karte

Der Haupttrail ist sehr gut ausgeschildert und der ca. 2 bis 3 km lange Downhill
hatte - Anlieger, Jumps und flowige Kurven - alles was man sich als Mountainbiker
wünscht. Der wohl anspruchsvollere "No Jokes Trail" war noch nicht fertig.


Flowtrail Stromberg mehrere Anlieger

Nach gut einem halben Jahr des Bestehens des Kernpools trafen wir uns zum Erfahrungs-
austausch in der Internationalen Jugendherberge Heidelberg. Weiterhin befassten wir
uns ausführlich mit den negativen Auswirkungen von Dopingpräparaten. Dazu gab ein
Student aus den USA Auskunft über seine Erfahrungen an Universitäten und in Fitness-
studios. Besonders interessant war dann der gut einstündige Vortrag einer Referentin
vom Deutschen Kanuverband über die Implementierung einer Pflichtveranstaltung zur
Dopingprävention für Kaderathleten des Deutschen Kanuverbandes.


Tagungsort für das Treffen der DSJ Kernpool-Referenten

Bevor ich Samstag Abend weiter nach Koblenz reiste um am Auftakt des Rheinland-
MTB-Cup teilzunehmen, fuhr ich noch schnell von der Jugendherberge zum Königsstuhl
auf 550 m oberhalb vom Heidelberger Schloss und genoß kurz den Ausblick auf den
Rheingraben. Der Anstieg zum Königsstuhl ist mit knapp 400 m auf 4,5 km eine
ausgezeichnete Trainingsstrecke.


Heidelberg: Blick auf den Rheingraben vom Königsstuhl

Die letzte Station meiner Rundreise war Koblenz anvisiert. Nach einer ruhigen
Nacht in einem Hotel oberhalb von Koblenz mit Blick auf den Rhein machte ich
mich nach dem Frühstück auf zum Rennkurs. Bevor es um 15.32 Uhr los ging, traf
ich viele Bekannte und nutzte die Zeit zum Erfahrungsaustausch. Ein kurzes Einrollen
zum Deutschen Eck wo Mosel und Rhein zusammenlaufen am Rhein entlang war zeitlich
auch kein Problem bevor es endlich losging. Der Kurs war flach mit vielen kurzen
stichigen Anstiegen. Das lag mir, das kenne ich noch gut vom Stevens-Cup in
Norderstedt. Nach der 1. Runde musste ich Michael Bonnekessel ziehen lassen und
konnte über den staubigen Kurs bis ins Ziel den 2. Platz behaupten. Das war
ein Rennen nach meinem Geschmack. Staub, Sonne, knirschende Reifen. Genial!



Kurz vor Ende der Strecke war ein Hindernisparcours mit Anliegern und Jump aufgebaut.
Noch bemerkenswerter war die Anzahl der Fotografen, die sich dort eingefunden hatten.
Ich gab einem Fotografen - Olaf Fingerle www.modelfluesterer.de - meine Emailadresse
und Olaf mailte mir diese qualitativ sensationellen Fotos von mir.


Koblenz: Clemens Anfahrt Jump - Foto: Olaf Fingerle


Koblenz: Clemens Jump - Foto: Olaf Fingerle


Was will man mehr... - Foto: Olaf Fingerle

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